AGB
SPIKENARD RAW HAIR
Allgemeine Geschäftsbedingungen / General Terms and Conditions
Version: 20. Juli 2026 / 20 July 2026
Anbieter / Seller:
SPIKENARD RAW HAIR
Inhaber / Sole proprietor: Sven Marquardt
Hüttemannstraße 40
44137 Dortmund
Deutschland / Germany
E-Mail / Email: info@spikenardhair.com
TEIL A – DEUTSCHE FASSUNG
1. Geltungsbereich und Begriffsbestimmungen
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) gelten für alle Verträge über den Kauf von Waren, die über den von SPIKENARD RAW HAIR betriebenen Onlineshop zwischen dem Verkäufer und seinen Kunden geschlossen werden. Sie gelten insbesondere für Echthaar-Bundles, Wigs, Closures, Frontals, Tape-ins, Zubehör sowie kundenspezifisch angefertigte oder angepasste Produkte.
(2) Verkäufer und Vertragspartner ist:
SPIKENARD RAW HAIR, Inhaber Sven Marquardt, Hüttemannstraße 40, 44137 Dortmund, Deutschland, E-Mail: info@spikenardhair.com.
(3) Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die beim Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
(4) Gegenüber Unternehmern gelten diese AGB auch für zukünftige Geschäftsbeziehungen, ohne dass erneut auf sie hingewiesen werden muss. Abweichende Geschäftsbedingungen eines Unternehmers werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Verkäufer ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.
(5) Individuelle Vereinbarungen zwischen dem Verkäufer und dem Kunden haben Vorrang vor diesen AGB.
2. Angebot und Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Produkte im Onlineshop stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Einladung an den Kunden, eine Bestellung abzugeben.
(2) Der Kunde kann Produkte in den Warenkorb legen, seine Angaben im Bestellprozess prüfen und berichtigen und anschließend durch Anklicken des eindeutig als zahlungspflichtig gekennzeichneten Bestellbuttons ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrags abgeben.
(3) Eine automatisch versandte Eingangsbestätigung dokumentiert lediglich den Eingang der Bestellung und stellt noch keine Annahme dar, sofern sie nicht ausdrücklich zugleich die Annahme erklärt.
(4) Der Verkäufer kann das Angebot innerhalb von fünf Kalendertagen annehmen, indem er
- dem Kunden eine ausdrückliche Auftragsbestätigung in Textform übermittelt,
- die Ware versendet und den Versand bestätigt,
- die Ware liefert oder
- den Kunden zur Zahlung auffordert beziehungsweise die Zahlung über den gewählten Zahlungsdienst einzieht.
Maßgeblich ist das zuerst eintretende Ereignis. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Annahme, ist der Kunde an sein Angebot nicht mehr gebunden.
(5) Bei Zahlungsarten, bei denen der Zahlungsvorgang unmittelbar im Bestellprozess abgeschlossen wird, kommt der Vertrag spätestens mit erfolgreichem Abschluss beziehungsweise Bestätigung des Zahlungsvorgangs zustande, sofern im Bestellprozess nichts Abweichendes mitgeteilt wird.
(6) Bei kundenspezifischen Produkten werden die vom Kunden ausgewählten oder mit dem Verkäufer abgestimmten Spezifikationen Bestandteil des Angebots. Soweit noch Angaben geklärt oder ausdrücklich freigegeben werden müssen, erfolgt die Annahme erst nach abschließender Bestätigung der Spezifikationen.
3. Vertragssprache, Vertragstext und Eingabefehler
(1) Für den Vertragsschluss stehen Deutsch und Englisch zur Verfügung. Vertragssprache ist die Sprache, die der Kunde im Bestellprozess auswählt und in der ihm die Bestellbestätigung übermittelt wird.
(2) Der Kunde kann seine Bestelldaten und diese AGB vor Abgabe der Bestellung speichern oder ausdrucken. Nach Vertragsschluss erhält der Kunde die wesentlichen Bestelldaten und die gesetzlich erforderlichen Informationen auf einem dauerhaften Datenträger, in der Regel per E-Mail.
(3) Der Verkäufer speichert die Bestelldaten im Rahmen der gesetzlichen Aufbewahrungspflichten. Ein dauerhafter Onlinezugang zum vollständigen Vertragstext wird nur geschuldet, wenn dies im Onlineshop ausdrücklich angeboten wird.
(4) Vor Abgabe der Bestellung kann der Kunde Eingabefehler mit den im Shop bereitgestellten technischen Mitteln erkennen und berichtigen.
4. Produktbeschreibungen und natürliche Eigenschaften von Echthaar
(1) Maßgeblich für die geschuldete Beschaffenheit sind die jeweilige Produktbeschreibung, die ausdrücklich vereinbarten Spezifikationen und die gesetzlichen Anforderungen.
(2) Echthaar ist ein Naturprodukt. Geringfügige natur- oder handelsübliche Abweichungen in Farbe, Unterton, Struktur, Wellenbild, Haardichte oder einzelnen Haarlängen können auftreten. Solche Abweichungen stellen nur dann keinen Mangel dar, wenn sie unter Berücksichtigung der Produktbeschreibung üblich und für den Kunden zumutbar sind und keine ausdrücklich vereinbarte Beschaffenheit oder wesentliche Produkteigenschaft beeinträchtigen.
(3) Produktbilder können durch Lichtverhältnisse, Fotografie und Bildschirmeinstellungen geringfügig vom tatsächlichen Farbeindruck abweichen. Verbindliche Farbcodes, Muster oder individuell bestätigte Spezifikationen bleiben hiervon unberührt.
(4) Angaben zur Haarlänge, zum Gewicht, zur Herkunft, zur Verarbeitung und zur empfohlenen Menge richten sich nach der jeweiligen Produktbeschreibung und der dort beschriebenen Mess- oder Bewertungsmethode.
(5) Die vorstehenden Hinweise beschränken die gesetzlichen Mängelrechte des Kunden nicht.
5. Kundenspezifische Produkte und individuelle Wigs
(1) Als kundenspezifisch gelten Produkte, die erst aufgrund einer individuellen Auswahl oder Vorgabe des Kunden hergestellt, zugeschnitten, gefärbt, geknüpft, angepasst oder auf andere Weise eindeutig auf seine persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten werden. Die konkrete Individualisierung ergibt sich aus der Produktseite, der Bestellung oder einer gesonderten Bestätigung.
(2) Der Kunde ist verpflichtet, die für die Anfertigung benötigten Angaben, insbesondere Maße, gewünschte Länge, Farbe, Dichte, Lace-Größe, Scheitel, Cap-Größe und weitere Gestaltungswünsche, vollständig und richtig anzugeben.
Der Verkäufer haftet nicht für Passform- oder Ausführungsprobleme, die ausschließlich auf vom Kunden fehlerhaft übermittelten Angaben beruhen. Dies gilt nicht, wenn der Verkäufer den Fehler erkannt hat oder bei zumutbarer Prüfung hätte erkennen müssen, ohne den Kunden darauf hinzuweisen.
(3) Soweit der Verkäufer eine Zusammenfassung, Skizze, Farbauswahl oder sonstige Spezifikation zur Freigabe übermittelt, beginnt die Fertigung erst nach Freigabe durch den Kunden. Verzögerungen bei der Bereitstellung oder Freigabe erforderlicher Angaben verlängern die angegebene Fertigungszeit angemessen.
(4) Änderungswünsche nach Vertragsschluss bedürfen der Zustimmung des Verkäufers. Der Verkäufer informiert den Kunden vor Umsetzung über dadurch entstehende Mehrkosten und eine etwaige Verlängerung der Fertigungszeit. Ohne Zustimmung des Kunden zu diesen Änderungen bleibt es bei der ursprünglich vereinbarten Ausführung.
(5) Bei Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung des Verbrauchers maßgeblich ist oder die eindeutig auf seine persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind, besteht nach Maßgabe von § 312g Absatz 2 Nummer 1 BGB kein gesetzliches Widerrufsrecht.
Dies gilt nur für tatsächlich kundenspezifische Produkte. Die Auswahl bloßer Standardoptionen führt nicht automatisch zum Ausschluss des Widerrufsrechts.
(6) Ein Ausschluss des Widerrufsrechts lässt die gesetzlichen Rechte wegen Mängeln oder einer von der vereinbarten Spezifikation abweichenden Herstellung unberührt.
6. Preise, Versandkosten, Steuern und Einfuhrabgaben
(1) Die gegenüber Verbrauchern im Onlineshop angegebenen Preise sind Gesamtpreise und enthalten die jeweils gesetzlich geschuldete Umsatzsteuer.
Gegenüber Unternehmern können Preise als Nettopreise ausgewiesen werden, wenn dies klar gekennzeichnet ist; die jeweils gesetzlich geschuldete Umsatzsteuer wird dann zusätzlich berechnet.
Soweit eine Lieferung nach den anwendbaren gesetzlichen Vorschriften steuerfrei ist oder im Bestimmungsland zu versteuern ist, richtet sich die steuerliche Behandlung nach diesen Vorschriften.
(2) Zusätzlich anfallende Versandkosten werden dem Kunden vor Abgabe der Bestellung angezeigt.
(3) Bei Lieferungen außerhalb der Europäischen Union können Einfuhrumsatzsteuer, Zölle, Bearbeitungsentgelte oder andere öffentliche Abgaben im Bestimmungsland entstehen.
Soweit im Checkout nicht ausdrücklich eine Lieferung einschließlich dieser Abgaben zugesagt wird, sind sie nicht im Kaufpreis enthalten und vom Kunden an die zuständigen Behörden oder Dienstleister zu zahlen.
Der Verkäufer informiert hierüber im Rahmen der im Bestellprozess verfügbaren Angaben; die konkrete Höhe wird von den Behörden des Bestimmungslands festgelegt.
(4) Werden Preise in einer anderen Währung angezeigt oder abgerechnet, ist die im Checkout ausgewiesene Währung maßgeblich. Etwaige Umrechnungs- oder Auslandseinsatzentgelte der Bank oder des Zahlungsdienstleisters des Kunden liegen außerhalb des Einflussbereichs des Verkäufers.
7. Zahlungsbedingungen
(1) Es stehen die im Onlineshop und im Checkout angezeigten Zahlungsarten zur Verfügung.
(2) Soweit bei der jeweiligen Zahlungsart nichts anderes angegeben ist, ist der Kaufpreis unmittelbar mit Vertragsschluss fällig.
(3) Bei Einschaltung eines Zahlungsdienstleisters gelten ergänzend dessen Nutzungs- und Zahlungsbedingungen. Gesetzliche Rechte des Kunden gegenüber dem Verkäufer werden dadurch nicht eingeschränkt.
(4) Rückzahlungen erfolgen grundsätzlich über dasselbe Zahlungsmittel, das der Kunde bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt hat, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde und dem Kunden dadurch keine Kosten entstehen.
(5) Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Vorschriften.
8. Lieferung und Gefahrübergang
(1) Geliefert wird in die Länder und Gebiete, die im Checkout auswählbar sind, und an die vom Kunden angegebene Lieferadresse. Ist ein Land oder Gebiet im Checkout nicht verfügbar, besteht kein Anspruch auf Lieferung dorthin.
(2) Liefer- und gegebenenfalls Fertigungszeiten werden auf der Produktseite oder im Bestellprozess angegeben. Bei Bestellungen mehrerer Waren mit unterschiedlichen Lieferzeiten gilt die längste angegebene Lieferzeit, sofern keine Teillieferung vereinbart wird.
(3) Bei Vorkasse beginnt die Lieferfrist am Tag nach Erteilung des Zahlungsauftrags durch den Kunden. Bei kundenspezifischen Produkten beginnt die Fertigungsfrist erst, wenn Zahlung sowie sämtliche erforderlichen Angaben und Freigaben vorliegen.
(4) Teillieferungen sind zulässig, soweit sie dem Kunden zumutbar sind. Verbrauchern entstehen dadurch keine zusätzlichen Versandkosten.
(5) Der Kunde ist dafür verantwortlich, eine vollständige und zutreffende Lieferadresse anzugeben. Verursacht der Kunde schuldhaft eine erfolglose Zustellung, kann der Verkäufer Ersatz der hierdurch tatsächlich entstandenen und erforderlichen Mehrkosten verlangen. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass keine oder geringere Kosten entstanden sind.
(6) Wird die Lieferung durch ein bei Vertragsschluss nicht vorhersehbares und vom Verkäufer nicht zu vertretendes Ereignis vorübergehend verhindert, verlängert sich die Lieferzeit angemessen. Der Verkäufer informiert den Kunden unverzüglich.
Gesetzliche Rücktritts- und Erstattungsrechte bleiben unberührt. Ist die Leistung dauerhaft unmöglich, werden bereits erhaltene Zahlungen unverzüglich erstattet.
(7) Gegenüber Verbrauchern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs oder der zufälligen Verschlechterung grundsätzlich erst mit Übergabe der Ware an den Verbraucher oder einen von ihm bestimmten Empfänger über.
Beauftragt der Verbraucher selbstständig einen nicht vom Verkäufer angebotenen Beförderer, gelten die gesetzlichen Sonderregelungen.
(8) Gegenüber Unternehmern geht die Gefahr mit Übergabe der Ware an den Spediteur, Frachtführer oder die sonst zur Ausführung der Versendung bestimmte Person über.
9. Eigentumsvorbehalt
(1) Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung des jeweiligen Kaufpreises Eigentum des Verkäufers.
(2) Gegenüber Unternehmern behält sich der Verkäufer das Eigentum an der Ware bis zur vollständigen Begleichung aller fälligen Forderungen aus der laufenden Geschäftsbeziehung vor.
10. Widerrufsrecht für Verbraucher
(1) Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht von vierzehn Tagen zu.
Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung und dem Muster-Widerrufsformular, die im Onlineshop bereitgestellt und dem Verbraucher auf einem dauerhaften Datenträger übermittelt werden.
(2) Verbraucher können den Widerruf insbesondere über die im Onlineshop bereitgestellte elektronische Widerrufsfunktion, per E-Mail oder durch jede andere eindeutige Erklärung ausüben. Die elektronische Widerrufsfunktion schränkt andere gesetzlich zulässige Wege nicht ein.
(3) Für tatsächlich kundenspezifische Waren gilt der gesetzliche Ausschluss nach Ziffer 5 Absatz 5. Unternehmern steht kein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
(4) Das bloße Öffnen der Versandverpackung oder eine Prüfung der Ware, wie sie auch in einem Ladengeschäft möglich wäre, lässt das Widerrufsrecht nicht automatisch entfallen.
Für einen Wertverlust muss der Verbraucher nur aufkommen, wenn dieser auf einen zur Prüfung von Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise nicht notwendigen Umgang mit der Ware zurückzuführen ist und die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
(5) Der Verbraucher trägt die unmittelbaren Kosten der Rücksendung widerrufener Ware, sofern die Widerrufsbelehrung nichts anderes bestimmt.
Bei mangelhafter oder falsch gelieferter Ware gelten die gesetzlichen Regelungen; berechtigte Mängelrechte werden nicht als Widerruf behandelt.
11. Freiwillige Rücknahmen
(1) Über das gesetzliche Widerrufsrecht und die gesetzlichen Mängelrechte hinaus besteht kein allgemeiner Anspruch auf Rücknahme oder Umtausch.
(2) Gewährt der Verkäufer im Einzelfall oder im Onlineshop ein freiwilliges Rückgabe- oder Umtauschrecht, richten sich Umfang und Bedingungen nach der jeweiligen ausdrücklichen Erklärung. Gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
12. Mängelrechte und sachgerechter Umgang
(1) Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Rechte bei Mängeln uneingeschränkt.
(2) Ein Mangel liegt nicht allein deshalb vor, weil sich Echthaar im Rahmen der in Ziffer 4 beschriebenen natürlichen und zumutbaren Eigenschaften geringfügig unterscheidet. Eine ausdrücklich vereinbarte Beschaffenheit bleibt stets maßgeblich.
(3) Schäden, die nach Gefahrübergang ausschließlich durch unsachgemäße Pflege, übermäßige Hitze, chemische Behandlung, Bleichen, Färben, Schneiden der Lace, ungeeignete Klebe- oder Pflegeprodukte, fehlerhafte Installation, starke mechanische Belastung oder Nichtbeachtung bereitgestellter Pflegehinweise entstehen, begründen keine Mängelhaftung des Verkäufers.
Der Verkäufer trägt die Darlegungs- und Beweislast nur nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften. Ansprüche wegen bereits bei Gefahrübergang vorhandener Mängel bleiben unberührt.
(4) Garantien bestehen nur, wenn sie für das jeweilige Produkt ausdrücklich als Garantie bezeichnet und mit ihren Bedingungen erklärt werden.
13. Haftung
(1) Der Verkäufer haftet unbeschränkt
- bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit,
- bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
- nach dem Produkthaftungsgesetz,
- bei arglistigem Verschweigen eines Mangels sowie
- im Umfang einer ausdrücklich übernommenen Garantie.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet der Verkäufer auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden.
Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
(3) Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
(4) Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeitenden und Erfüllungsgehilfen des Verkäufers.
14. Zusätzliche Bestimmungen für Unternehmer
(1) Ist der Kunde Kaufmann, gelten die Untersuchungs- und Rügepflichten des § 377 HGB. Unterlässt der Kunde die gesetzlich erforderliche Anzeige, gilt die Ware in dem dort bestimmten Umfang als genehmigt.
(2) Für Unternehmer beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche bei neu hergestellten Waren ein Jahr ab Ablieferung.
Diese Verkürzung gilt nicht für Ansprüche wegen Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, arglistigen Verschweigens, einer Garantie, nach dem Produkthaftungsgesetz oder für gesetzlich zwingende Rückgriffsansprüche.
(3) Unternehmern steht kein Widerrufsrecht und kein allgemeines Rückgaberecht zu. Eine Stornierung bereits angenommener Bestellungen, insbesondere kundenspezifischer Anfertigungen, bedarf einer ausdrücklichen Vereinbarung mit dem Verkäufer.
(4) Der Unternehmer kann nur mit unbestrittenen, rechtskräftig festgestellten oder aus demselben Vertragsverhältnis stammenden Forderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht kann er nur wegen Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis ausüben.
(5) Erfüllungsort ist Dortmund. Ist der Unternehmer Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Dortmund ausschließlicher Gerichtsstand.
Dies gilt, soweit gesetzlich zulässig, auch gegenüber Unternehmern ohne allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland. Der Verkäufer bleibt berechtigt, den Unternehmer auch an dessen allgemeinem Gerichtsstand zu verklagen.
15. Verbraucherstreitbeilegung
Der Verkäufer ist weder verpflichtet noch bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
16. Anwendbares Recht und internationale Bestellungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ist der Kunde Verbraucher und hat er seinen gewöhnlichen Aufenthalt in einem anderen Staat, lässt die Rechtswahl den Schutz zwingender Bestimmungen des Staates seines gewöhnlichen Aufenthalts unberührt, sofern diese nach den anwendbaren kollisionsrechtlichen Vorschriften nicht durch Rechtswahl ausgeschlossen werden dürfen.
(3) Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände. Die Gerichtsstandsvereinbarung in Ziffer 14 Absatz 5 gilt ausschließlich gegenüber den dort genannten Unternehmern.
17. Schlussbestimmungen
(1) Es gilt die zum Zeitpunkt der Bestellung im Onlineshop bereitgestellte Fassung dieser AGB. Änderungen wirken nicht rückwirkend auf bereits geschlossene Verträge.
(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen wirksam, soweit dies gesetzlich zulässig ist. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.
Stand: 20. Juli 2026
PART B – ENGLISH VERSION
1. Scope and definitions
(1) These General Terms and Conditions (“Terms”) apply to all contracts for the purchase of goods concluded through the online store operated by SPIKENARD RAW HAIR between the Seller and its customers. They apply in particular to human-hair bundles, wigs, closures, frontals, tape-ins, accessories and products made or altered to customer specifications.
(2) The Seller and contracting party is:
SPIKENARD RAW HAIR, sole proprietor Sven Marquardt, Hüttemannstraße 40, 44137 Dortmund, Germany, email: info@spikenardhair.com.
(3) A “Consumer” is any natural person who enters into a legal transaction for purposes that are predominantly outside their trade, business or profession.
A “Business Customer” is any natural or legal person or partnership with legal capacity acting in the course of its trade, business or profession when entering into the contract.
(4) In relation to Business Customers, these Terms also apply to future business relations without a renewed reference to them. Any conflicting terms of a Business Customer apply only if the Seller has expressly accepted them in text form.
(5) Individually agreed terms between the Seller and the customer take precedence over these Terms.
2. Offer and conclusion of the contract
(1) Product listings in the online store do not constitute a legally binding offer. They invite the customer to submit an order.
(2) The customer may place products in the shopping cart, review and correct the information entered during checkout, and then submit a binding offer to purchase by clicking the button clearly indicating that the order entails an obligation to pay.
(3) An automatically generated acknowledgement merely confirms receipt of the order and does not constitute acceptance unless it expressly states that the order has been accepted.
(4) The Seller may accept the offer within five calendar days by
- sending the customer an express order confirmation in text form,
- dispatching the goods and confirming dispatch,
- delivering the goods, or
- requesting payment or collecting payment through the selected payment service.
The earliest of these events determines the time of acceptance. If the Seller does not accept the offer within this period, the customer is no longer bound by it.
(5) Where the selected payment method completes the payment transaction directly during checkout, the contract is concluded no later than upon successful completion or confirmation of that payment transaction, unless the checkout states otherwise.
(6) For customised products, the specifications selected by the customer or agreed with the Seller form part of the offer. If information still needs to be clarified or expressly approved, acceptance occurs only after the final specifications have been confirmed.
3. Contract language, contract record and input errors
(1) Contracts may be concluded in German or English. The contract language is the language selected by the customer during checkout and used for the order confirmation.
(2) Before submitting an order, the customer may save or print the order details and these Terms. After conclusion of the contract, the customer receives the material order details and legally required information on a durable medium, generally by email.
(3) The Seller stores order data in accordance with statutory retention obligations. Permanent online access to the complete contract text is provided only if expressly offered in the online store.
(4) Before placing the order, the customer can identify and correct input errors using the technical means provided in the online store.
4. Product descriptions and natural characteristics of human hair
(1) The applicable product description, expressly agreed specifications and statutory requirements determine the required conformity of the goods.
(2) Human hair is a natural product. Minor natural or customary variations in colour, undertone, texture, wave pattern, hair density or individual strand length may occur.
Such variations do not constitute a defect only where they are customary and reasonable in light of the product description and do not affect an expressly agreed characteristic or material product feature.
(3) Product images may differ slightly from the actual colour appearance due to lighting, photography and screen settings. Binding colour codes, samples and individually confirmed specifications remain unaffected.
(4) Information on hair length, weight, origin, processing and recommended quantity is governed by the relevant product description and any measurement or assessment method stated there.
(5) Nothing in this section limits the customer’s statutory rights in respect of defective or non-conforming goods.
5. Customised products and individual wigs
(1) Products are customised where they are manufactured, cut, coloured, knotted, fitted or otherwise clearly personalised on the basis of a customer’s individual selection or instructions. The specific customisation is set out on the product page, in the order or in a separate confirmation.
(2) The customer must provide complete and accurate information required for production, including measurements, desired length, colour, density, lace size, parting, cap size and other design preferences.
The Seller is not responsible for fit or execution issues caused exclusively by incorrect information supplied by the customer. This does not apply where the Seller identified, or should reasonably have identified, the error and failed to alert the customer.
(3) Where the Seller provides a summary, sketch, colour selection or other specification for approval, production begins only after the customer’s approval. Delays in providing or approving necessary information extend the stated production time reasonably.
(4) Change requests after conclusion of the contract require the Seller’s agreement. Before implementing a change, the Seller informs the customer of any additional costs and any extension of the production period. Without the customer’s agreement to those changes, the originally agreed specifications remain applicable.
(5) Under section 312g(2)(1) of the German Civil Code (BGB), the statutory right of withdrawal does not apply to goods that are not prefabricated and whose production is governed by an individual choice or decision by the Consumer, or that are clearly personalised to the Consumer’s needs.
This applies only to genuinely customised products. Merely choosing from standard options does not automatically exclude the right of withdrawal.
(6) Exclusion of the right of withdrawal does not affect statutory rights where a product is defective or differs from the agreed specifications.
6. Prices, shipping costs, taxes and import charges
(1) Prices displayed to Consumers in the online store are total prices and include the value added tax legally due.
Prices may be displayed to Business Customers as net prices where this is clearly indicated; the value added tax legally due will then be added.
Where a delivery is tax-exempt under the applicable law or taxable in the destination country, its tax treatment is governed by those rules.
(2) Any additional shipping costs are displayed before the customer submits the order.
(3) Deliveries outside the European Union may be subject to import VAT, customs duties, handling charges or other public charges in the destination country.
Unless checkout expressly states that delivery includes those charges, they are not included in the purchase price and must be paid by the customer to the relevant authority or service provider.
The Seller provides the information available during checkout; the actual amount is determined by the authorities in the destination country.
(4) Where prices are displayed or charged in another currency, the currency shown at checkout governs. Currency-conversion or foreign-transaction charges imposed by the customer’s bank or payment provider are outside the Seller’s control.
7. Payment terms
(1) The payment methods displayed in the online store and at checkout are available.
(2) Unless the relevant payment method states otherwise, the purchase price is due immediately upon conclusion of the contract.
(3) Where a payment service provider is used, its terms of use and payment terms apply in addition. They do not limit the customer’s statutory rights against the Seller.
(4) Refunds are generally made using the same means of payment used for the original transaction, unless expressly agreed otherwise and provided that the customer incurs no fees as a result.
(5) Statutory rules apply if the customer is in default of payment.
8. Delivery and transfer of risk
(1) Delivery is available to the countries and territories selectable at checkout and is made to the delivery address supplied by the customer. If a country or territory is unavailable at checkout, there is no entitlement to delivery there.
(2) Delivery times and, where applicable, production times are stated on the product page or during checkout. If an order contains goods with different delivery times, the longest stated delivery time applies unless partial delivery is agreed.
(3) In the case of advance payment, the delivery period starts on the day after the customer issues the payment order. For customised products, the production period begins only after payment and receipt of all required information and approvals.
(4) Partial deliveries are permitted where reasonable for the customer. Consumers will not incur additional shipping charges as a result.
(5) The customer is responsible for supplying a complete and accurate delivery address. If the customer culpably causes an unsuccessful delivery, the Seller may recover the necessary additional costs actually incurred. The customer may show that no costs, or lower costs, were incurred.
(6) If delivery is temporarily prevented by an event that was unforeseeable when the contract was concluded and is outside the Seller’s control, the delivery period is extended reasonably. The Seller will inform the customer without undue delay.
Statutory cancellation and refund rights remain unaffected. If performance becomes permanently impossible, payments already received will be refunded without undue delay.
(7) For Consumers, the risk of accidental loss or deterioration generally passes only when the goods are handed over to the Consumer or a recipient designated by the Consumer.
Statutory exceptions apply where the Consumer independently commissions a carrier that was not offered by the Seller.
(8) For Business Customers, risk passes when the goods are handed over to the freight forwarder, carrier or other person appointed to carry out shipment.
9. Retention of title
(1) The goods remain the Seller’s property until the relevant purchase price has been paid in full.
(2) In relation to Business Customers, the Seller retains title to the goods until all due claims arising from the ongoing business relationship have been settled in full.
10. Consumers’ right of withdrawal
(1) Consumers generally have a statutory fourteen-day right of withdrawal for distance contracts.
Details are set out in the separate withdrawal instructions and model withdrawal form made available in the online store and provided to the Consumer on a durable medium.
(2) Consumers may exercise the right of withdrawal through the electronic withdrawal function provided in the online store, by email or by any other unequivocal statement. The electronic withdrawal function does not restrict any other legally permitted method.
(3) The statutory exclusion for genuinely customised goods is governed by clause 5(5). Business Customers do not have a statutory right of withdrawal.
(4) Merely opening the shipping packaging or examining goods in a way that would also be possible in a physical store does not automatically remove the right of withdrawal.
A Consumer is liable for diminished value only where it results from handling beyond what is necessary to establish the nature, characteristics and functioning of the goods and where the statutory requirements are met.
(5) The Consumer bears the direct cost of returning withdrawn goods unless the withdrawal instructions state otherwise.
Statutory rules apply to defective or incorrectly supplied goods; valid rights in respect of defects are not treated as a withdrawal.
11. Voluntary returns
(1) There is no general entitlement to return or exchange goods beyond the statutory right of withdrawal and statutory rights in respect of defects.
(2) If the Seller grants a voluntary return or exchange right in an individual case or through the online store, its scope and conditions are governed by the relevant express statement. Statutory rights remain unaffected.
12. Rights in respect of defects and proper handling
(1) Consumers have the full statutory rights in respect of defective or non-conforming goods.
(2) Goods are not defective solely because human hair displays minor differences within the natural and reasonable characteristics described in clause 4. Any expressly agreed characteristic remains decisive.
(3) Damage arising after the transfer of risk exclusively from improper care, excessive heat, chemical treatment, bleaching, colouring, cutting the lace, unsuitable adhesive or care products, incorrect installation, excessive mechanical stress or failure to follow supplied care instructions does not create liability for defects on the part of the Seller.
The burden of presentation and proof is governed solely by statutory law. Rights relating to defects already present at the transfer of risk remain unaffected.
(4) A guarantee exists only where it is expressly described as a guarantee for the relevant product and its terms are stated.
13. Liability
(1) The Seller’s liability is unlimited
- in cases of intent or gross negligence,
- for injury to life, body or health,
- under the German Product Liability Act,
- where a defect has been fraudulently concealed, and
- within the scope of an expressly assumed guarantee.
(2) In the event of a slightly negligent breach of a material contractual obligation, the Seller is liable for loss that is typical for the contract and foreseeable when the contract is concluded.
Material contractual obligations are obligations whose performance is essential to proper performance of the contract and on which the customer may ordinarily rely.
(3) Otherwise, liability for loss caused by slight negligence is excluded to the extent permitted by law.
(4) These liability provisions also apply for the benefit of the Seller’s legal representatives, employees and agents.
14. Additional provisions for Business Customers
(1) If the customer is a merchant, the duties to inspect and give notice of defects under section 377 of the German Commercial Code (HGB) apply. If the customer fails to give the notice required by law, the goods are deemed accepted to the extent specified by that provision.
(2) For Business Customers, the limitation period for claims for defects in newly manufactured goods is one year from delivery.
This reduction does not apply to claims based on intent, gross negligence, injury to life, body or health, fraudulent concealment, a guarantee, the German Product Liability Act or mandatory statutory rights of recourse.
(3) Business Customers have no right of withdrawal or general return right. Cancellation of an accepted order, particularly an order for customised goods, requires an express agreement with the Seller.
(4) A Business Customer may set off only claims that are undisputed, finally adjudicated or arise from the same contractual relationship. A right of retention may be exercised only in respect of claims arising from the same contractual relationship.
(5) The place of performance is Dortmund, Germany. If the Business Customer is a merchant, a legal entity under public law or a special fund under public law, Dortmund is the exclusive place of jurisdiction.
To the extent permitted by law, this also applies to Business Customers without a general place of jurisdiction in Germany. The Seller remains entitled to bring proceedings at the Business Customer’s general place of jurisdiction.
15. Consumer dispute resolution
The Seller is neither obliged nor willing to participate in dispute resolution proceedings before a consumer arbitration board.
16. Governing law and international orders
(1) The law of the Federal Republic of Germany applies, excluding the United Nations Convention on Contracts for the International Sale of Goods (CISG).
(2) If the customer is a Consumer habitually resident in another country, this choice of law does not deprive the Consumer of the protection afforded by mandatory provisions of the law of that country where those provisions cannot be derogated from by agreement under the applicable conflict-of-laws rules.
(3) Statutory places of jurisdiction apply to Consumers. The jurisdiction agreement in clause 14(5) applies only to the Business Customers specified there.
17. Final provisions
(1) The version of these Terms made available in the online store when the order is placed applies. Amendments do not apply retrospectively to contracts already concluded.
(2) If any provision of these Terms is or becomes wholly or partly ineffective, the remaining provisions remain effective to the extent permitted by law. Statutory provisions apply in place of the ineffective provision.
Last updated: 20 July 2026